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Hume Band 2.0 vs. WHOOP 5.0: Fitnesstracker ohne Display im Vergleich

Ähnliches Design, völlig unterschiedliche Ansätze: Das haben wir über beide Tracker herausgefunden

Du überlegst, dir einen Wellness- und Fitnesstracker ohne Display zuzulegen, kannst dich aber nicht entscheiden? Wenn du Hume Band 2.0 und WHOOP 5.0 vergleichst, bist du damit definitiv nicht allein. Auf den ersten Blick sehen sich beide Geräte verblüffend ähnlich, deshalb verstehen wir gut, dass die Wahl schwerfällt.

Trotz des ähnlichen Designs verfolgen sie allerdings sehr unterschiedliche Ansätze. Das Hume Band 2.0 konzentriert sich auf Wellness, Stoffwechselgesundheit und Langlebigkeit. Das WHOOP 5.0 richtet sich dagegen vor allem an Fitnessbegeisterte, die tiefere Einblicke in Training, Regeneration und Belastbarkeit wollen.

Damit dir die Entscheidung leichter fällt, haben wir beide direkt nebeneinander getestet und Funktionen, Leistung, Apps, Design, Tragekomfort und mehr verglichen. Los geht's: Finden wir heraus, welcher Tracker besser zu dir passt.

ProduktnameHume Band 2.0WHOOP 5.0
Preis229 €Ab 199 €
Abo Nicht erforderlichErforderlich
AkkulaufzeitRund 14 TageRund 14 Tage
WasserbeständigkeitIP68 (bis zu 2 Stunden in 1 Meter Tiefe)IP68 (bis zu 2 Stunden in 1 Meter Tiefe)
Wellness-WerteHerzfrequenz, HRV, SpO₂, Blutdruckschätzungen, Hauttemperatur, Schlafphasen, Schlaf-Score, biologisches Alter, biologische Alterungsrate, Metabolic Momentum, Metabolic CapacityHerzfrequenz, HRV, Atemfrequenz, SpO₂, Hauttemperatur, Schlafphasen, Schlaf-Score, Stressmonitor, Healthspan, Zyklus-Insights
Fitness-WerteSchritte, Aktivitätsniveau, Bewegungsmuster, aktive Minuten, Distanz, Belastung, RegenerationBelastung, Kalorienverbrauch, Workout-Erkennung, Trainingslast, VO₂-max-Schätzung, muskuläre Belastung, Regeneration, Schritte, Tempo, Distanz, Herzfrequenzzonen
Integrationen von DrittanbieternApple Health, Google Health ConnectApple Health, Google Health Connect, Strava und mehr
Garantie1 Jahr Garantie, erweiterbar auf 10 JahreLebenslange Garantie, solange die Mitgliedschaft aktiv ist
Offizielle WebsiteZu Hume HealthZu WHOOP

Hume Band 2.0 vs. WHOOP: Die wichtigsten Unterschiede

Das Hume Band 2.0 stammt von Hume Health, einem US-Unternehmen, das sich auf Wellness spezialisiert hat und Nutzerinnen und Nutzern helfen will, mögliche gesundheitliche Auffälligkeiten anhand ihrer Alltagsgewohnheiten zu erkennen. Statt die Aktivität in den Vordergrund zu stellen, setzt das Band auf Wellness-Erkenntnisse und verwandelt deine gesammelten Daten in Trends, Scores und Schätzwerte rund um Langlebigkeit.

Wenn du vor allem deine täglichen Gewohnheiten passiv erfassen und verstehen möchtest, wie sie sich auf dein Wohlbefinden auswirken, ist das Hume Band 2.0 vermutlich die passendere Wahl.

WHOOP ist dagegen für Sportlerinnen und Sportler gemacht. Die Plattform dreht sich um Training, Regeneration, Belastung und Leistungsbereitschaft und nutzt deine täglichen Daten, um deine Workouts zu steuern. Zusätzlich bietet die Marke die WHOOP-Body-Kleidung an, mit der du den Sensor an unterschiedlichen Körperstellen tragen und bei jeder Aktivität weiter Daten sammeln kannst.

Zwar sind in den vergangenen Jahren breitere Wellness-Funktionen dazugekommen, der Schwerpunkt liegt aber weiterhin darauf, aktive Menschen bei ihrer Leistung zu unterstützen. Trifft das auf dich zu, empfehlen wir das WHOOP 5.0.

Design, Tragekomfort und Alltagstauglichkeit

Optisch sind sich Hume Band 2.0 und WHOOP 5.0 sehr ähnlich. Beide sind Fitnesstracker ohne Display mit abnehmbarem Sensor, der auf der Haut aufliegt. Nichts Auffälliges, es sei denn, du entscheidest dich für eines der farbenfroheren Premium-Armbänder von WHOOP. Die zusätzlichen Individualisierungsmöglichkeiten bei WHOOP haben uns tatsächlich gefallen, am Ende ändert sich an der Grundform aber wenig.

Und genau so sollen diese Wearables funktionieren: als unauffälliger Tracker, den du rund um die Uhr bequem trägst und fast vergisst, bis du deine Daten in der zugehörigen App checkst.

Hume Band 2.0 am Handgelenk
(Bildquelle: Wareable)

Sowohl das Hume Band 2.0 als auch das WHOOP 5.0 sind leicht und bis zu 2 Stunden in 1 Meter Tiefe wasserbeständig. Trotzdem würden wir keines der beiden Bänder für alle Wassersportarten empfehlen. Nach unserer Erfahrung können kräftige Bewegungen im Wasser das Armband so weit lockern, dass die Messung gestört wird.

Das Hume Band 2.0 setzt auf ein UltraLux-Armband, beim WHOOP 5.0 hast du die Wahl zwischen den Materialien SuperKnit, CoreKnit und LeatherLuxe. Einen großen Komfortunterschied haben wir nicht festgestellt, die Bänder fühlen sich aber leicht unterschiedlich an.

Humes Armband wirkte weicher und glatter, das von WHOOP saß straffer am Handgelenk, blieb dafür aber eher an rauen oder scharfen Oberflächen hängen. Teammitglieder mit längeren Nägeln fanden WHOOP weniger angenehm in der Handhabung, da beim Anlegen Band oder Maniküre leiden könnten.

Akku und Laden

Auch der Akkuvergleich fällt nicht leicht, denn beide Hersteller werben mit bis zu 14 Tagen pro Ladung.

In unserem Test hielt das WHOOP 5.0 rund 12 Tage im Dauerbetrieb durch, was der Herstellerangabe recht nahe kommt. Da der Tracker keinen Bildschirm hat, entlädt sich der Akku langsam. Selbst nach längeren Workouts sank der Ladestand nur geringfügig.

Beim Hume Band 2.0 fielen unsere Erfahrungen gemischter aus. Ein Tester berichtete, der Tracker habe die angegebene Laufzeit übertroffen und deutlich über zwei Wochen zwischen den Ladevorgängen durchgehalten. Ein zweites Exemplar hatte allerdings offenbar einen defekten Akku und musste bereits nach etwa sieben Tagen wieder an die Ladestation.

Wegen dieser Schwankungen können wir nicht mit Sicherheit sagen, ob das Hume Band 2.0 die versprochene Akkulaufzeit erreicht. Gegenüber dem ursprünglichen Hume Band hat sich aber klar etwas getan.

Erwähnenswert ist außerdem das optionale kabellose PowerPack von WHOOP. Der kompakte Akku wird einfach auf den Tracker geschoben, während du ihn trägst, sodass du ohne Abnehmen nachladen kannst. Eine volle Ladung dauert rund zwei Stunden, und du sammelst währenddessen lückenlos weiter Daten.

Unsere Erfahrung mit dem Tragekomfort im Tagesverlauf

Ehrlich gesagt hängt es stark von deinem persönlichen Geschmack ab, ob dir das Hume Band 2.0 oder das WHOOP 5.0 angenehmer ist. Beide Tracker sind leicht, weich, unauffällig und lassen sich Tag und Nacht problemlos tragen.

Dennoch bevorzugten die meisten unserer Testerinnen und Tester das Design von WHOOP. Sie schätzten die größere Auswahl an Armbandstilen und den sichereren Verschluss. Ein Nachteil: Gelegentlich lockerte sich das Band so weit, dass die Messgenauigkeit litt. In diesem Fall bekommst du allerdings eine Benachrichtigung in der App und verlierst so nicht allzu viele Daten.

WHOOP 5 am Handgelenk
(Bildquelle: Wareable)

Beim Hume Band 2.0 hatten wir das umgekehrte Problem. Tagsüber saß das Band zuverlässig, aber bei einem Tester ging eine komplette Nacht an Schlafdaten verloren, weil sich der Verschluss löste und der Tracker vom Handgelenk fiel. Danach haben wir deutlich häufiger kontrolliert, ob das Band noch fest sitzt.

Kosten auf lange Sicht

Der Anschaffungspreis des Hume Band 2.0 liegt deutlich über dem des WHOOP 5.0. Mit einem regulären Verkaufspreis ab ca. 229 € positioniert sich Hume in der Mittelklasse der Wellness-Tracker. Wenn du mit dem Kauf liebäugelst, solltest du einen Blick auf Rabatte und Aktionen für das Hume Band 2.0 werfen, um den Preis zu drücken.

Zum Kauf gehören außerdem eine 45-tägige Geld-zurück-Garantie und ein Jahr Garantie, die sich auf 10 Jahre verlängern lässt. Nach unserer Erfahrung reagierte der Kundenservice von Hume Health schnell und bot bei Rückfragen gleich mehrere Lösungswege an.

WHOOP verfolgt dagegen ein völlig anderes Preismodell. Du kaufst den Tracker nicht, sondern zahlst für eine Mitgliedschaft, in der das Gerät enthalten ist. Neukundinnen und Neukunden können das WHOOP 5.0 30 Tage kostenlos testen. Willst du danach nicht weitermachen, musst du die Mitgliedschaft kündigen und das Gerät zurückschicken. Andernfalls startet die Peak-Mitgliedschaft automatisch.

Ein Pluspunkt des WHOOP-Modells ist die lebenslange Garantie. Solange deine Mitgliedschaft aktiv bleibt, ersetzt WHOOP Geräte, die unter die Garantiebedingungen fallen. Über Jahre hinweg ist das ein beruhigender Gedanke.

Die Abo-Unterschiede, die du kennen solltest

Hume Band 2.0 und WHOOP 5.0 bieten beide Begleit-Apps mit Premium-Funktionen. Der größte Unterschied: Bei Hume ist das Abo optional, während WHOOP eine aktive Mitgliedschaft voraussetzt, damit der Tracker überhaupt funktioniert.

Für das Hume Band 2.0 gibt es Hume Plus für 8,99 € pro Monat. In unserem Test hatten wir nie das Gefühl, dass es unverzichtbar wäre. Auch ohne Abo bekommst du Zugriff auf deine zentralen Wellness- und Fitnesswerte.

Hume Plus ergänzt vor allem Funktionen wie den Health Score, ausführlichere Wellness-Berichte, wöchentliche personalisierte Auswertungen und angeleitete Workouts. Nette Extras, die das Gesamterlebnis aber kaum verändern.

Die WHOOP-App gibt es ausschließlich mit kostenpflichtiger Mitgliedschaft, für das Modell 5.0 stehen die Peak- und die Life-Mitgliedschaft zur Wahl. Zusätzlich wählst du zwischen Jahresabo, 2-Jahres-Abo und Familientarif.

Die Peak-Mitgliedschaft startet derzeit beispielsweise bei 264 € pro Jahr, das entspricht rund 22 € im Monat. Für die meisten ist das eine ordentliche langfristige Verpflichtung.

Aufgefallen ist uns zum Schluss noch, dass die Preise bei WHOOP nicht in Stein gemeißelt sind. Über das Jahr verteilt gibt es immer wieder Aktionen und Einstiegsangebote für Mitgliedschaften, ein Blick auf aktuelle Deals lohnt sich also vor dem Abschluss.

Fitness- und Workout-Tracking

Hier trennen sich die Wege von Hume Band 2.0 und WHOOP 5.0 richtig. Beide erfassen zwar ähnliche Aktivitäts- und Regenerationsdaten, sie sind aber für sehr unterschiedliche Zielgruppen gemacht und bereiten diese Informationen entsprechend anders auf.

WHOOP 5.0

WHOOP Verpackung
(Bildquelle: Wareable)

Von Anfang an hatten wir erwartet, dass das WHOOP 5.0 in dieser Kategorie besser abschneidet als das Hume Band 2.0. Schließlich hat sich WHOOP seinen Ruf mit Fitness, Regeneration und Leistung aufgebaut, und unser Test hat das größtenteils bestätigt.

Die App dreht sich um die drei zentralen WHOOP-Werte Sleep, Recovery und Strain, die deine Aktivität laufend auswerten und die Empfehlungen an deine Daten anpassen. In den ersten Tagen wirkten die Vorschläge auf uns noch wenig persönlich. Nach längerer Tragezeit passten die Hinweise, wann man Gas geben und wann man sich Ruhe gönnen sollte, jedoch erstaunlich gut zu unserem tatsächlichen Körpergefühl.

WHOOP unterstützt zudem eine große Bandbreite an Aktivitäten, darunter Laufen, Radfahren, Krafttraining, Schwimmen, Rudern, Yoga, Wandern und viele mehr. Für Kraftsportlerinnen und Kraftsportler schätzt der Strength Trainer die muskuläre Belastung zusätzlich zur kardiovaskulären ein und liefert so ein genaueres Bild deiner Workouts. Bei dieser Funktion sehen wir allerdings noch Luft nach oben, betrachte sie also nicht als Ersatz für den Rat einer qualifizierten Trainerin, eines Trainers oder medizinischer Fachleute.

Unterm Strich ist WHOOP die stärkere Wahl für ambitionierte Fitnessfans. Die Recovery-Scores, das personalisierte Coaching und die detaillierten Workout-Analysen liefern konkretere Hinweise, die dir helfen können, deine Trainingsleistung zu verbessern.

Hume Band 2.0

Hume Band eingeschaltet
(Bildquelle: Wareable)

Hume Health setzt zuerst auf Wellness, deshalb überrascht es kaum, dass sportliche Leistung nicht im Mittelpunkt steht.

Stattdessen hilft dir die App, deine Alltagsgewohnheiten zu verstehen und einzuordnen, wie sie dein Wohlbefinden beeinflussen könnten. Werte wie Regeneration, Schlaf, HRV, Metabolic Capacity und Schätzungen zum biologischen Alter dienen als allgemeine Wellness-Erkenntnisse, nicht als Trainingswerkzeuge.

Beim Aktivitäts-Tracking deckt das Hume Band 2.0 die Grundlagen ab. Es erfasst tägliche Aktivität, Schritte und einige Workouts, wobei es weniger um sportliche Leistung geht als darum, wie Bewegung in deinen Lebensstil passt. In unserem Test zeigte die automatische Workout-Erkennung einige Ungenauigkeiten, vor allem bei Schrittzahl und aufgezeichneter Trainingsdauer.

Wenn du also einfach locker deine Fitness verfolgen und dabei deine Wellness-Trends im Blick behalten willst, passt das Hume Band 2.0 gut. Stehen dagegen strukturiertes Training, Regenerationsempfehlungen und Workout-Analysen im Vordergrund, ist das WHOOP 5.0 die leistungsfähigere Option.

Wellness-Werte und Auswertungen

Hume Band 2.0 und WHOOP 5.0 erfassen beide durchgehend viele ähnliche Wellness-Werte: Herzfrequenz, HRV, SpO₂, Hauttemperatur und Schlafphasen. Genau wie bei den Fitnessdaten werden sie aber für sehr unterschiedliche Zwecke genutzt.

WHOOP 5.0

WHOOP nutzt Herzfrequenz und HRV vor allem für seine leistungsorientierten Funktionen. Beide spielen eine zentrale Rolle bei der Berechnung deines täglichen Recovery-Scores.

Auch die Schlafanalyse zählt für uns zu den größten Stärken der Plattform: WHOOP verknüpft deine Schlafqualität mit Regeneration und Tagesbelastung. Das kann dabei helfen, abzuschätzen, wie viel Schlaf du nach deiner jüngsten Aktivität brauchst.

Mit der neueren Healthspan-Funktion geht WHOOP zudem über Fitness hinaus und schätzt dein WHOOP Age sowie deine biologische Alterungsrate (Pace of Aging) anhand von Schlaf-, Aktivitäts- und Ausdauerdaten. Ähnlich wie Humes Langlebigkeitswerte sind das keine belastbaren Aussagen darüber, wie schnell du alterst, sondern eine unterhaltsame Ergänzung zu den übrigen Werten.

Hume Band 2.0

Wenn Wellness im Vordergrund steht, ist das Hume Band 2.0 das spannendere Wearable. Neben bekannten Werten wie Herzfrequenz und HRV findest du Funktionen wie Metabolic Momentum, Metabolic Capacity, biologisches Alter, biologische Alterungsrate und sogar geschätzte Blutdrucktrends. Medizinische Messungen sind das natürlich nicht, sie können dir aber helfen, Veränderungen deines Wohlbefindens zu bemerken.

Wichtig zu wissen: Das Hume Band 2.0 braucht eine Kalibrierungsphase, bevor viele dieser Auswertungen verfügbar sind. In der ersten Woche zeigte die App hauptsächlich Basiswerte, was sich recht dürftig anfühlte. Sobald genügend Daten zusammenkamen, wurden die Erkenntnisse aber deutlich nützlicher.

Oft benannte die App Faktoren wie schlechten Schlaf oder Stress, was sich mit unserem tatsächlichen Wohlbefinden deckte.

WHOOP 5.0 vs. Hume Band 2.0: Welche App ist besser?

Aus unserer Sicht sind die Begleit-Apps von WHOOP und Hume Band 2.0 beide klasse. Sie lassen sich leicht bedienen, sehen gut aus und bieten ein rundes Nutzererlebnis. Wenn wir einen Kritikpunkt nennen müssten, wären es die häufigen Aufforderungen von Hume Health, auf das optionale Hume-Plus-Abo umzusteigen.

WHOOP 5.0 und die dazugehörige App
(Bildquelle: Wareable)

Der Startbildschirm von WHOOP dreht sich um die Werte Sleep, Recovery und Strain. Dazu bekommst du tägliche Zusammenfassungen deiner Aktivitäten, ausführliche Workout-Auswertungen und personalisierte Einschätzungen zu deiner körperlichen Verfassung.

Da die Plattform auf einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft basiert, fällt der Umfang der Analysen erwartungsgemäß riesig aus. Der KI-gestützte WHOOP Coach beantwortet außerdem Fragen zu deinen Daten und erklärt einzelne Werte.

Trotzdem empfanden wir die Datenfülle als ziemlich komplex. Die Berichte sind unglaublich detailliert, setzen aber oft voraus, dass du dich mit Trainingslehre und physiologischen Kennzahlen schon auskennst. So beeindruckend das Ganze ist: Einsteigerinnen und Einsteiger brauchen wohl etwas Zeit, bis all diese Auswertungen Sinn ergeben.

Hume Band 2 und die dazugehörige App
(Bildquelle: Wareable)

Hume Health geht das Ganze deutlich schlichter an. Die App präsentiert deine Informationen auf einem aufgeräumten Dashboard mit Gesundheitskarten, Trendgrafiken und leicht lesbaren Zusammenfassungen. Veränderungen deiner Werte erklärt sie in verständlicher Sprache, sodass auch Einsteigerinnen und Einsteiger die Daten einordnen können.

Gut gefallen hat uns auch, wie passiv das Ganze funktionieren kann. Dank der langen Akkulaufzeit musst du die App nicht täglich öffnen, wenn du nicht möchtest. Du trägst den Tracker einfach und schaust dir deine Wochentrends an, wenn es dir gerade passt.

Das Coaching dreht sich um den Lebensstil und empfiehlt Gewohnheitsänderungen, mit denen du dich langfristig gesünder fühlen kannst. Die Detailtiefe von WHOOP erreicht es zwar nicht, dafür ist es deutlich verständlicher und macht die Nutzung insgesamt zugänglicher.


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Fazit

Sowohl WHOOP 5.0 als auch das Hume Band 2.0 sind Fitnesstracker ohne Display, allerdings mit sehr unterschiedlichen Ansätzen, und beide haben ihre Stärken und Schwächen.

Das Hume Band 2.0 macht es so unkompliziert wie möglich. Die Kernfunktionen laufen ohne kostenpflichtiges Abo, und die App übersetzt Schlaf-, Aktivitäts- und Regenerationsdaten in verständliche Impulse, die auch dann zugänglich bleiben, wenn du neu bei Wearables bist oder einfach nur lockeres Wellness-Feedback möchtest.

Das WHOOP 5.0 setzt voll auf Performance-Coaching. Das weiche Armband verschwindet förmlich am Handgelenk, während dich ausführliche Strain- und Recovery-Werte durch strukturiertes Training führen. Sportlerinnen und Sportler, die mehrere Einheiten pro Woche absolvieren und gern tief in Readiness-Daten eintauchen, schalten mit der Mitgliedschaft umfangreiche Analysen und personalisierte Workout-Vorschläge frei.

Welches Gerät das richtige ist, hängt vor allem davon ab, welche Stärke besser zu deinem Alltag passt: die Einmalzahlung und Einfachheit von Hume oder die umfassenden Trainingsauswertungen von WHOOP.

FAQ